ALTENKUNSTADT

Kein Problem mit einer möglichen Koalition

Für ein blühendes Bayern einsetzen
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Über das Wasserwerk und die Freiwillige Feuerwehr Altenkunstadt informierte sich Landtagsabgeordneter Jürgen Baumgärtner auf Einladung des CSU-Ortsverbands bei einer Besichtigung. Bürgermeister Robert Hümmer, CSU-Vorsitzender Hans-Werner Schuster und Gemeinderat Thorsten J. Schmidtke begrüßten Baumgärtner und den Zweitstimmenkandidaten Christian Zorn sowie zahlreiche Interessierte am Wasserwerk.

Das für 1,7 Millionen Euro gebaute moderne Wasserwerk wurde 2011 in Betrieb genommen und basiert auf zwei Brunnen sowie einem 65 Kilometer langem Leitungsnetz, wie der technischen Gemeindemitarbeiter Andre Leidner erläuterte.

Zusätzlich erfolge ein Zukauf von Südwasser mit einem Verbrauch von 250 000 Kubikmeter Wasser pro Jahr. Neben der technischen Überwachung erklärte er auch die Stufen der Wasservorreinigung.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr berichtete Kommandant Marco Weidner über die Struktur, die Fahrzeuge, die Mitgliederentwicklung und Spezialaufgaben der Altenkunstadter Wehr. Besonders hob er die Gründung einer Kinderfeuerwehr, mit der dem demographischen Wandel entgegengewirkt werden solle, hervor. Insgesamt sei die Wehr noch gut aufgestellt. Baumgärtner zeigte sich beeindruckt vom Fahrzeugpark, der Schlagkraft und den Sonderaufgaben der Feuerwehr und lobte Kommandant Weidner und seine Mannschaft.

Anschließend folgte eine Diskussion über die Flüchtlingskrise und das derzeitige Auftreten von Bundesinnenminister Horst Seehofer. Angesprochen wurden auch die derzeit schlechten Umfragewerte der CSU zur kommenden Landtagswahl und den damit benötigten Koalitionspartner.

Baumgärtner sagte, er schließe eine Koalition mit den Grünen nach der kommenden Landtagswahl nicht aus und sehe die Auswahl eines voraussichtlich benötigten CSU-Partners recht pragmatisch.