BAD STAFFELSTEIN

Staffelstein muss sich vorsehen

Vorbericht SKC-Schwabsberg
Florian Bischoff könnte gegen Schwabsberg wieder im Aufgebot stehen.

Kegeln

(bsch) Die Bundesliga-Kegler des SKC Staffelstein haben zwar am vergangenen Wochenende keine Punkte beim deutschen Meister und Spitzenreiter Zerbst mitnehmen können, fuhren aber dennoch mit breiter Brust nach Hause. Die Oberfranken erzielten mit 3854 Holz das beste Ergebnis einer Gastmannschaft bei den „Rot-Weißen“. Diese Leistung sollte die Staffelsteiner für das Heimspiel am Samstag (13 Uhr, Staffelbergkegelbahn) gegen den Tabellenfünften KC Schwabsberg motivieren.

Die Duelle gegen die Schwaben aus dem Ostalbkreis sind stets hart umkämpft. Die Schwabsberger bezwangen in dieser Saison die Staffelsteiner im NBC-Pokal, dafür konterten die SKCler im Bundesliga-Hinspiel mit einem Sieg auf den Bahnen des KCS.

Schwabsberger Heimpleite

Dort unterlagen am vergangenen Samstag die Gastgeber überraschend gegen Nibelungen Lorsch mit 3:5. Die Schwaben haben also etwas gutzumachen.

Doch die Punkte in der Badstadt mitzunehmen ist schwierig, gelten die Staffelsteiner doch als sehr heimstark und wollen ihren dritten Platz (17:7 Punkte) behaupten. Schwabsberg (12:12) liegt derzeit auf Rang 5 und will noch in den Kampf um den Bronzeplatz eingreifen.

Dies wollen aber die Staffelsteiner um Kapitän Torsten Reiser um jeden Preis verhindern. Der SKC dürfte wie gewohnt mit Julian Hess und Reiser die Partie eröffnen. Die Gäste könnten mit Philipp Vstecka und Mathias Dirnberger versuchen, Druck zu machen. Doch das Gastgeber-Duo ist derzeit sehr gut in Form.

Bischoff für Hazva?

In der Mittelpaarung sollte seitens des SKC Marcus Gerdau spielen. Ihm zur Seite könnte Florian Bischoff stehen, da Jaroslav Hazva in den vergangenen Spielen keine überzeugenden Ergebnisse gezeigt hat. Ihre Gegenüber dürften Ronald Endras und Rainer Buschow sein, weil beide das Potenzial haben, zu punkten.

Das Staffelsteiner Schlusspaar, Miroslav Jelinek und Jiri Vicha, sollten die notwendigen Punkte zum Sieg einfahren. Ihnen gegenüber könnten Manuel Lallinger und Kelvin Rohn stehen, die für gute Ergebnisse bekannt sind. Als Ersatz steht bei Schwabsberg noch Marcel Volz bereit.

Die Zahlen sprechen für einen Sieg der Staffelsteiner, doch bei knappen Duellen schlägt das Pendel schnell einmal für die Gegenseite aus.