ALTENKUNSTADT

Mit 295 Stundenkilometern auf der Bundesstraße

Bei lustigen Sketchen und Beiträgen verbrachten zahlreiche Mitglieder und Freunde des Seniorenclubs 72 vergnügliche ...

Im Zeichen des Faschings stand ein Gesellschaftsnachmittag des Seniorenclubs 72. Unter dem Motto „Ein bisschen Spaß muss sein“ erwiesen zahlreiche Frauen und Männer in der Gastwirtschaft „Sternschnuppe“ Prinz Karneval die Ehre. Die Stimmung hätte nicht besser sein können.

Mit Gedanken von Wilhelm Busch zum Thema „Narrentreiben“ stimmte Vorsitzende Renate Schrape die teils recht originell kostümierten Besucher ein. Die Senioren machen Bekanntschaft mit zwei Rentner-Ehepaaren, die mit exakt 81 Stundenkilometern auf der Autobahn unterwegs sind.

„Waren wir etwa zu schnell? Wir haben die 81 immer eingehalten, so wie es auf den Schildern steht“, erklärt der Fahrer verunsichert, als sie von einem Polizisten angehalten werden. „Im Gegenteil, Sie waren zu langsam“, erwidert der Ordnungshüter und erklärt ihnen, dass das Schild „A 81“ nichts mit Geschwindigkeit zu tun habe, sondern lediglich die Nummer der Autobahn anzeige. Leichenblass sind die beiden Omas. „Geht es Ihnen nicht gut?“, fragt der Polizist. „Doch, denen geht es gut. Wir kommen nur eben von der B 295“, grinsen ihre Ehemänner.

Viele lustige Beiträge

Das Narrenvolk amüsierte sich über Butler Johann, der es seinem neuen Herrn nicht recht machen kann. Ständig hat er etwas zu meckern. Doch der Diener ist lernwillig und übertreibt es dabei gewaltig. Weitere lustige Beiträge ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Die Besucher, die Tränen lachten, klatschten begeistert Beifall.

Vorsitzende Renate Schrape lud zum Gesellschaftsnachmittag am Donnerstag, 1. März, um 14 Uhr in die Gaststätte „Sternschnuppe“ ein.

Damit verbunden ist die Jahreshauptversammlung des Seniorenclubs 72. Das gemeinsam gesungene „Rentnerlied“ und ein Abendessen rundeten die Faschingsfete ab.