BURGKUNSTADT

Weiter unter Heinz Petterichs Leitung

Der Vorstand der Freien Wähler Burgkunstadt mit (vorne v. li.) Ingrid Kohles, Susanne Bock von Wülfingen, Heinz ...

Auch für die nächsten drei Jahre erhielten die Vorstandsmitglieder der Freien Wähler Burgkunstadt das Vertrauen der Mitglieder. Der Ortsverband wird weiterhin von Heinz Petterich geführt.

Er erinnerte im seinem Jahresrückblick an zahlreiche Veranstaltungen und Sitzungstermine. Erstmals fanden im vergangenen Jahr Schulungen des Bildungswerks Kommunalpolitik Bayern der Freien Wähler (BKB) in Burgkunstadt statt. Sowohl das Seminar „Rhetorikgrundlagen – gekonnte Kommunikation“ im April als auch die Schulung „Moderation – Wie gehe ich als Moderator mit schwierigen Teilnehmern/Situationen um?“ und das Seminar „Moderation – ergebnisorientierte Sitzungen und Versammlungen leiten“ waren sehr gefragt und praktisch ausgebucht.

Deshalb will sich der Vorstand darum bemühen, auch im kommenden Jahr wieder Schulungsangebote des BKB nach Burgkunstadt zu holen.

Im Juni fand ein Sonntagsspaziergang zum Judenfriedhof statt, bei dem Peter Zimmerman viel Wissenswertes über diesen historischen Ort berichtete. Nach diesem Ausflug in die Geschichte Burgkunstadts wanderte die 20-köpfige Gruppe zurück in die Stadt. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken nutzten die Teilnehmer gerne das Angebot der FW-Stadträte zum Bürgergespräch in lockerer Runde.

Über Abwassergebühr informiert

Mit dem Flyer „Wasser und Abwasser“, der im April an alle Haushalte verteilt wurde, klärten die Freien Wähler die Bürgerinnen und Bürger über das Verfahren zur Einführung der gesplitteten Abwassergebühr auf. Als sehr erfreulich bezeichnete es Heinz Petterich, dass die politischen Stammtische nach wie vor gut angenommen werden. Hier besteht die Möglichkeit zum Gedankenaustausch in lockerer Runde und zum Bericht der FW-Stadträte über das politische Tagesgeschehen.

In seiner Eigenschaft als Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Kreistag berichtete Heinz Petterich von der Arbeit der Kreisräte mit dem zuletzt beherrschenden Thema „Teilschließung beziehungsweise Verlagerung von Teilen des Bezirksklinikums Kutzenberg“.

Ulf Müller, Fraktionsvorsitzender der FW im Burgkunstadter Stadtrat, befasste sich in seinem Bericht mit den Schwerpunkten „Sanierung Burgweg“, „Hochwasserschutz“ und „Ideenwettbewerb Schulberg“. Zum Ideenwettbewerb berichtete er, dass nach langwierigen Vorgesprächen Anfang Juni endlich ein Architektenbüro mit der Abwicklung des Verfahrens beauftragt werden konnte. Diese schreiben jetzt den Ideenwettbewerb mit einer zeitlichen Befristung von sechs Monaten aus. Nachdem der Antrag der FW-Stadträte mehrheitlich abgelehnt worden sei, den Bau eines Lehrschwimmbeckens nicht in den Ideenwettbewerb aufzunehmen, werde der Ideenwettbewerb zweigleisig, das heißt in Varianten mit und ohne Lehrschwimmbecken ausgeschrieben.

Zweifel am Zuschuss

„Nicht ohne Verwunderung mussten wir erkennen, dass die Stadtratsmehrheit offensichtlich selbst nicht überzeugt ist, dass der ständig in den Ring geworfene Zuschuss des Landkreises auch tatsächlich bereitgestellt wird“, stellte Ulf Müller fest. „Uns ist zu Ohren gekommen, dass hinter vorgehaltener Hand über eine Probeabstimmung im Kreistag nachgedacht wird. Offenbar sieht man die Gefahr, dass dieser Zuschuss, den die Befürworter inzwischen auf 600 000 Euro beziffern, an den Nein-Stimmen jener Kreisräte scheitern könnte, die für die Sanierung oder den Neubau ihrer Bäder keinen Zuschuss vom Kreis erhalten haben.“

„Unabhängig davon wird uns das Thema Lehrschwimmbecken und dessen Finanzierbarkeit lange beschäftigen, und dabei ist nicht die Finanzierbarkeit für einen Neubau, sondern dessen Erhalt gemeint“, darin sind sich die FW-Stadträte einig.

Die Zahl der anerkannten Flüchtlinge, die Wohnraum benötigen, steigt stetig an. In Burgkunstadt kümmert sich eine sehr rührige Gruppe von Ehrenamtlichen um sie. Diese Integrationsbetreuer brauchen weitere Unterstützung durch die Einwohner und hoffen dringend darauf, dass Wohnungen für die Flüchtlinge angeboten werden. Silke Mohler, die dem Betreuerteam angehört, appellierte eindringlich, die Arbeit der Integrationsbetreuer mehr wertzuschätzen und sie bei ihrem Bemühen besser zu unterstützen.

Der neue Vorstand

Die Wahl brachte folgendes Ergebnis: Vorsitzender Heinz Petterich, 2. Vorsitzende Susanne Bock von Wülfingen, Kassierer Reinhard Raab-Straten, Schriftführer Peter Zimmermann, Beisitzer: Silke Mohler und Andreas Will. Kraft ihres Amtes gehören die FW-Stadträte Michael Doppel, Ingrid Kohles, Ulf Müller und Franziska Ramming dem Vorstand ebenfalls als Beisitzer an. Zu Kassenprüfern wurden Bruno Böhme und Andreas Will gewählt.